Metrobolist endlich im Original

David Bowie-Kult – das verbotene Album-Cover von The Man Who Sold The World im Original als Vinyl-Print

Ein biographischer David Bowie-Kinofilm ist in Anmarsch und fünfzig Jahre nach Erstveröffentlichung legt die Plattenfirma das legendäre The Man Who Sold The World-Album neu auf. Mit einer Korrektur: Dieses Mal ziert die Platte das Cover, welches David Bowie auch tatsächlich für seine dritte Langspielplatte vorgesehen hat. Zu sehen ist das Krankenhaus, in dem sich der ältere Bruder von David Bowie das Leben genommen hatte. Der Plattenfirma war das damals im November 1970 zu heikel; ohne den Künstler Bowie zu informieren, tauschte man kurzerhand über Nacht das Coverbild mit dem in Europa bekanntem Kleid-Motiv.

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Spahnen - was war das?

Nach eigener Covid-19 Erkrankung mit körpereigener Antikörper-Superpower ausgestattet, fordert Jens Spahn nationale Kraftanstrengung

Was ist eigentlich aus dem guten alten Spahnen geworden? Jens Spahn ist wie uns allen die Corona-Pandemie passiert. „Spahnen“,… DU & Ich-Relauncher Dirk Ludigs hat den Begriff mal im vergangenen Jahrzehnt, lange Zeit vor der Corona-Pandemie, im lesbisch-queeren Hauptstadt-Monatsmagazin Siegessäule eingeführt. Ich fand das damals sehr gut. Letztens las ich einen Kommentar von Dirk Ludigs in der Siegessäule. Dort verglich er das Maskentragen zum Schutz anderer vor einer Covid-19-Infektion mit dem solidarischen Safer Sex-Gedanken der späten Achtziger und frühen Neunziger Jahre. Kondome sind das neue Maskentragen, oder so. Den Kommentar fand ich auch wirklich gut. Nun, was Dirk Ludigs so schreibt, finde ich meistens ziemlich bis sehr okay. Schon als Jungendlicher las ich gerne Artikel von diesem stets sehr erwachsen wirkenden bürgerrechtlich bewegten liberalen Print-Journalisten. Hat sich also nichts geändert seit Corona? Doch, eins hat sich geändert, Dirk Ludigs klang in seinem neuesten Bewegungsmelder irgendwie wie Jens Spahn und es hat mich nicht gestört. Was ist passiert? Folgendes ist passiert: Spahn hat 2020 aufgehört zu spahnen – mutmaßlich offenbar womöglich aber nur.

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Die Nazipartei AfD ist gegen zu viel Meinungsfreiheit

Meinungsfreiheit der prima als Nazipartei funktionstüchtigen AfD ist Cancel Culture

Twitter-Regeln versus die Nazipartei AfD: Gemeldet, geprüft, gewonnen: Meine Meinung ist, dass Deutschland in Lebensgefahr schwebt, wenn man die Nazipartei AfD ans Regieren ließe. Bei Twitter kann man auf diese Meinung mit Widerspruch reagieren, kann man, man kann aber auch einfach versuchen, die freie Meinungsäußerung wegzumelden, um eine Meinung, die nicht konform mit der Meinung von AfD-Leuten geht damit unsichtbar – früher nannte man das jemanden „mundtot“ – zu machen. Jedenfalls wurde versucht, meine Meinungsfreiheit zu beschränken. Ist aber vorerst nicht gelungen. Mein Beitrag, der von mutmaßlich AfD-freundlichen Nutzern gemeldet worden ist, hat die Twitter-Überprüfung überstanden. Meine Meinungsäußerung verletzt keine Twitter-Regeln, die dem Schutz der Persönlichkeitsrechte dienen und volksverhetzende Inhalte sanktionieren. Die Meinungsfreiheit bleibt jedoch gewahrt.

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Weggeworfene Zigarettenkippen

Müll, Schmutz, Unrat? Bitte bunt statt dreckig!

Oft sind es Leute, die autoritär denken, aber sonst nichts zu melden haben, keine Macht über andere ausüben können, sich deshalb unwichtig und entbehrlich fühlen. Für Menschen mit mangelndem Selbstwertgefühl kann Machtausübung bedeuten, den Müll extra nicht korrekt zu entsorgen. Denn sie ahnen, das ärgert den einen oder anderen Nachbarn ungemein. Das verleiht ihnen eine gewisse Macht über Mitmenschen. In dem Moment, wo sie den Müllsack vor die Tür des Nachbarn abladen, belohnt das Gehirn diese Subjekte auch noch mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Derselbe irregeleitete Belohnungs-Effekt tritt auch bei Verbrechen von Sexualstraftätern ein. Ja, seinen Müll nicht korrekt zu entsorgen, erst recht, wenn es nicht aus gewerblichen Gründen zur Profitsteigerung dient, ist in gewisser Weise krank. Es entspricht einer sozialen Störung.

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Du bist Alles-Screenshot vom Video auf YouTube

Friedel sei mit Euch, oder: Warum ist „Du bist alles…“ von Woods of Birnam kein Mega-Hit?

Warum zum Teufel geht das Lied „Du bist alles…“ von der Ex-Polarkreis 18-Mannschaft („Allein, allein“) mit dem bezaubernd singenden Charakterdarsteller (Schauspieler) und Musiker Christian Friedel als Frontmann der Band Woods of Birnam nicht durch die Decke und toppt die Musikcharts aller deutschsprachigen Länder? Ist der Background aus der Serie Babylon Berlin zu schwul, respektive viel zu queer, dass sich die Massen der Mehrheitsgesellschaft nicht mit Begeisterung hinter diesem tief emotionalen, minimal aber episch komponierten Meisterwerk des deutsch-romantischen Liedguts stellen möchten – zu wenig Identifikationspotential für den heteronormierten Schlagerop- oder Deutschrap-Mainstream? Nein, aber…

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Fleisch, Porsche, Nazis

Die drei Herren sind gezwungen, jeden Tag weiter zu machen, sich als Schandmaul einen Namen zu machen, Klicks für ihre Medienunternehmen zu generieren: Polarisieren und Meinungen darbieten, für die sich vor Jahrzehnten ob ihrer derb-feisten Dummheit noch in Grund und Boden geschämt hätten. Jetzt sind sie alt und brauchen das Geld. Da ist man sich vor nix fies. Man arbeitet bei Clickbait-Portalen wie Focus, macht sich zur Nutte von Welt oder poussiert auf dem Islamhasserstrich mit Sesselnazis.

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Mitmenschen/Meinungsverschiedenheiten

Niedergemeiert.de ist meine persönliche Plattform, auf der ich unsympathische Ex-Kollegen aus der Journaille nach Herzenslust genüsslich bloßstelle, missliebige Politikerinnen harsch ans Bein pinkele und widerliche Verhaltensmuster der Nachbarschaft mit ehrlich empfundener Abscheu seziere. Als Katholik ist mir geboten, an das Gute im Menschen zu glauben, als Möchtegernsozialist verzweifele ich regelmäßig am unmündigen, verantwortungslosen, eigennützig selbstsüchtigen und strunzdummen Mitbürgerinnen. Weil es aber moralisch und ethisch nicht okay und auch verboten ist, Menschen zu schlagen, muss ich damit vorlieb nehmen, Wut und Frust über ignorante, dumme Mitmenschen in Worten zu fassen. Das Nachdenken darüber, warum ich bestimmte Verhaltens- und Denkmuster sowie Ideologien und geschlossene Weltbilder strikt ablehne, soll beim Schimpfen aber nicht zu kurz kommen.

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