Menschen im Porträt und Zeitspiegel, persönlich niedergemeiert von Robert Niedermeier. Entweder, weil sich alle aufregen und ich meinen Senf unbedingt ebenfalls dazugeben möchte, oder auch einfach nur so.

Interview mit Popstar Jimmy Somerville anlässlich der Veröffentlichung seines Disco-Albums Homage im März 2015

Jimmy Somerville mit Robert Niedermeier in Berlin, 2015

Im Interview für queer.de spricht der britische Musiker am 03. März 2015 mit Robert Niedermeier über sein neues Disco-Album „Homage“, die Songs seiner Jugend, schwules Leben im Alter – und Conchita Wurst. Der 1961 in Schottland geborenen Jimmy Somerville wurde ab 1984 als der musikalische Kopf und die unverwechselbare Falsett-Stimme von Bronski Beat und The Communards berühmt. Hits wie „Tell Me Why“ und „Dort Leave Me This Way“ sind Evergreens. Im Kinofilm „Pride“ ertönt nach über vier Jahrzehnten die nach wie vor hypermodern klingende Schwulenhymne „Smalltown Boy“. Neuerdings trägt der sympathische Popstar Bart, hat ein wunderbar elegantes Disco-Album im Gepäck, trinkt in der Hotel-Bar auf Wunsch Leitungswasser und entpuppt sich im Gespräch als Conchita-Wurst-Fan. Robert Niedermeier traf Jimmy Somerville am 3. März 2015 in Berlin-Mitte…

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Jana Schimke von der CDU will, dass Arbeitslose sich nicht wohl fühlen können in der Arbeitslosigkeit: Lohn- und Brot-Ideologie

Jana Schimke, CDU will, dass Arbeitslose sich nicht wohl fühlen und einrichten als Arbeitslose

„Wir wollen diese Menschen nicht in diesem Zustand bewahren, sondern in Lohn und Brot bringen“. Wer arbeitslos ist, soll Armut hart spüren, deshalb spricht sich Schimke gegen einen Reform-Vorschlag aus, mit höheren Freibeträgen für Erspartes und Karenz-Zeiten für „Vermögen“ wie Immobilien, den Zugang zur Grundsicherung zu erleichtern. Faktisch bedeutet die aktuelle Sozialstaat-Situation, dass bislang jene Menschen, die ohnehin wenig besitzen, nahezu alles verlieren können, wenn sie staatliche Hilfen beantragen, sprich: bis aufs letzte Hemd enteignet werden.

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Nach eigener Covid-19 Erkrankung mit körpereigener Antikörper-Superpower ausgestattet, fordert Jens Spahn nationale Kraftanstrengung

Spahnen - was war das?

Was ist eigentlich aus dem guten alten Spahnen geworden? Jens Spahn ist wie uns allen die Corona-Pandemie passiert. „Spahnen“,… DU & Ich-Relauncher Dirk Ludigs hat den Begriff mal im vergangenen Jahrzehnt, lange Zeit vor der Corona-Pandemie, im lesbisch-queeren Hauptstadt-Monatsmagazin Siegessäule eingeführt. Ich fand das damals sehr gut. Letztens las ich einen Kommentar von Dirk Ludigs in der Siegessäule. Dort verglich er das Maskentragen zum Schutz anderer vor einer Covid-19-Infektion mit dem solidarischen Safer Sex-Gedanken der späten Achtziger und frühen Neunziger Jahre. Kondome sind das neue Maskentragen, oder so. Den Kommentar fand ich auch wirklich gut. Nun, was Dirk Ludigs so schreibt, finde ich meistens ziemlich bis sehr okay. Schon als Jungendlicher las ich gerne Artikel von diesem stets sehr erwachsen wirkenden bürgerrechtlich bewegten liberalen Print-Journalisten. Hat sich also nichts geändert seit Corona? Doch, eins hat sich geändert, Dirk Ludigs klang in seinem neuesten Bewegungsmelder irgendwie wie Jens Spahn und es hat mich nicht gestört. Was ist passiert? Folgendes ist passiert: Spahn hat 2020 aufgehört zu spahnen – mutmaßlich offenbar womöglich aber nur.

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Stephan Brandner (AfD) beweist: Die AfD ist eine Nazipartei.

Stephan Brandner (AfD-Nazipartei)

Antidemokratische Verbalkloake: Der leider gefährliche Politclown Stephan Brandner sperrt sich selbst ins #Zugklo ein und wünscht politischen Kontrahentin für abweichende Meinung von seiner eigenen Fascho-Ideologie den Knast. Logisch, die #AfD ist eine Nazipartei. #NazisTöten

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Mitmenschen/Meinungsverschiedenheiten

Niedergemeiert.de ist meine persönliche Plattform, auf der ich unsympathische Ex-Kollegen aus der Journaille nach Herzenslust genüsslich bloßstelle, missliebige Politikerinnen harsch ans Bein pinkele und widerliche Verhaltensmuster der Nachbarschaft mit ehrlich empfundener Abscheu seziere. Als Katholik ist mir geboten, an das Gute im Menschen zu glauben, als Möchtegernsozialist verzweifele ich regelmäßig am unmündigen, verantwortungslosen, eigennützig selbstsüchtigen und strunzdummen Mitbürgerinnen. Weil es aber moralisch und ethisch nicht okay und auch verboten ist, Menschen zu schlagen, muss ich damit vorlieb nehmen, Wut und Frust über ignorante, dumme Mitmenschen in Worten zu fassen. Das Nachdenken darüber, warum ich bestimmte Verhaltens- und Denkmuster sowie Ideologien und geschlossene Weltbilder strikt ablehne, soll beim Schimpfen aber nicht zu kurz kommen.

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