Jana Schimke, CDU will, dass Arbeitslose sich nicht wohl fühlen und einrichten als Arbeitslose

Jana Schimke von der CDU will, dass Arbeitslose sich nicht wohl fühlen können in der Arbeitslosigkeit: Lohn- und Brot-Ideologie

Jana Schimke von der Ost-CDU (Ex-DDR-Blockpartei) will, dass Arbeitslose sich nicht wohl fühlen und ihr Leben gut einrichten können in der Arbeitslosigkeit. „Wir wollen diese Menschen nicht in diesem Zustand bewahren, sondern in Lohn und Brot bringen“. „Menschen in Lohn und Brot bringen“, bedeutet übersetzt, Jana Schimke (CDU) will, dass Menschen lieber erst gar keine Hilfe vom Sozialstaat annehmen wollen. Wer arbeitslos ist, soll Armut hart spüren, deshalb spricht sich Schimke gegen den Reform-Vorschlag aus, mit höheren Freibeträgen für Erspartes und Karenz-Zeiten für „Vermögen“ wie Immobilien, den Zugang zur Grundsicherung zu erleichtern. Faktisch bedeutet die aktuelle Sozialstaat-Situation, dass bislang jene Menschen, die ohnehin wenig besitzen, nahezu alles verlieren können, wenn sie staatliche Hilfen beantragen, sprich: bis aufs letzte Hemd enteignet werden. Jana Schimke meint in ihrer reaktionären Lohn- und Brot-Ideologie verhaftet, wider dem Sozialschutz-Paket, nur unangenehm spürbare Armutssymptome seien ein wirksamer Anreiz, nicht vom Sozialstaat abhängig sein zu wollen. Diese politisch betrachtet schwerst antisozial verblendete CDU-Funktionärin blieb trotz Corona-Pandemie-Realität in ihrer ideologischen Sturheit unbelehrbar und verschlossen für pragmatische Problemlösungen. Foto ist ein Screenshot aus dem Interview im Mittagsmagazin vom MDR (ARD) am 12. Februar 2021. Werde das nach Möglichkeit hier online stellen, sobald das bemerkenswerte Gespräch mit Jana Schimke (CDU) in der ARD-Mediathek oder anderswo im Netz permanent verfügbar ist. Voilà.

Jana Schimke (CDU) im ARD-Interview zum Thema Zugang zur Grundsicherung

Politische Karriere von Jana Schimke (CDU, Mitglied des deutschen Bundestages)

Geboren am 6. September 1979; ledig; zwei Kinder. 1999 bis 2005 Studium der Politikwissenschaften an der Technischen Universität Dresden und der Freien Universität Berlin; 2005 Abschluss als Diplom-Politikwissenschaftlerin. 2002 bis 2006 Deutscher Bundestag, Tätigkeit für verschiedene Abgeordnete der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; 2006 bis 2008 Haus & Grund Deutschland, Abteilung Stadtentwicklung & Wohnungsmarkt; 2009 Deutsche Telekom AG, 3-monatige Hospitanz im Stab des Personalvorstands; 2008 bis 2013 Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Abteilung Arbeitsmarktpolitik. 2003 Eintritt in die CDU; stellvertretende Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU/CSU; stellvertretende Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU Dahme-Spreewald; stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Dahme-Spreewald; Mitglied des Kreistages Teltow-Fläming. Seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages; Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Mitglied im Vorstand des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Vorsitzende der PKM-Kommission für ein modernes Arbeits- und Sozialrecht; Mitglied der Kommission der Bundesregierung „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“; stellvertretendes Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“. Mitglied im Präsidium des DRK-Landesverbandes Brandenburg; Mitglied im Kuratorium der Heimatstiftung Museumsdorf Glashütte; Botschafterin des Naturparks Dahme-Heideseen; Schirmherrin des Vereins „Mit Sicherheit gegen Gewalt e.V.“ (Zossen).

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Schimke ist kein Einzelfall: Armut soll spürbar sein…

„Wer sorgenlos leben möchte, der muss sich berappeln und möglichst gut entlohnte Arbeit finden“ – sagt der Chef der @Bundesagentur für Arbeit. Wie grotesk ist diese Aussage bitte angesichts von Corona? Und eines viel zu niedrigen Mindestlohns? Und vieler Armuts-Rentner*innen?!

Sven Lehmann, MdB, Die Grünen

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