Junge Männer in Badehosen beim Tanzen

„Nur tausend (1000) Schuss, danach ist Schluss“, lautet die Redewendung übers Onanieren korrekt!

1000 Schuss, dann ist Schluss, klingt zwar ähnlich, ist aber nicht korrekt überliefert. Der physiologisch völlig inkorrekte Spruch lautet richtig: „Nur 1000 Schuss, danach ist Schluss“.

Berlin-Neukölln Das „nur“ ist im vor Impotenz Angst machenden Reim besonders wichtig, um dem zugleich innewohnenden maskulinem Imponiergehabe der albernen Redewendung gerecht zu werden. Das „nur“ stellt eintausendmal Geschlechtsverkehr bis zum Abspritzen als relativ wenig dar. So weit zum Vorspiel zum verbalen Ejakulat über die gegenüber der Selbstbefriedigung kritisch motivierten Redewendung.

Nur 1000 Schuss, danach ist Schluss: Stimmt das? Nein.
Fortsetzung folgt, aber….

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… was sagt überhaupt die seriöse Presse zum angeblich limitierten Wichsvergnügen?

„1000 SCHUSS, DANN IST SCHLUSS? Prof. Frank Sommer verrät: So viel Sex kann ein Mann haben!“

Bild.de

„Erektion, Ejakulation, Rigidität – alle Funktionen des Penis erschlaffen, wenn sie nicht regelmäßig genutzt werden. Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Ejakulationen Prostatabeschwerden vorbeugen. Eine lange Phase der Lustlosigkeit hat ungünstige Auswirkungen auf den Neigungswinkel und die Erektionsfähigkeit des Penis. Die Menge des Ejakulats, zwischen zwei und sechs Milliliter pro Samenerguss – ist widerum abhängig vom Erregungsgrad des Mannes. Ist Sexualität über einen längeren Zeitraum unbefriedigend oder findet aufgrund von Lustlosigkeit gar nicht statt, hat das Auswirkungen auf die Produktion von Ejakulat. Das alles ist ein komplexer Mechanismus, der, um das Bild aus dem Maschinenbau weiter zu bemühen, einrostet, wenn er nicht gepflegt wird. Pflegen heißt in diesem Falle anwenden. Es ist also genau anders herum: Macht Mann nach 1000 oder 10.000 Schuss Schluss, könnte das langfristig wirklich zu dem führen, was der Volksmund tote Hose nennt.“

fitforfun.de

„Hartnäckig hält sich das Gerücht, nach einer bestimmten Anzahl an Samenergüssen sei das Sperma-Kontingent erschöpft. Die männlichen Hoden produzieren bis ins hohe Alter rund um die Uhr Samenzellen. Pro Sekunde entstehen dabei etwa 1.000 Spermien. Das sind fast 90 Millionen Spermien an einem einzelnen Tag. Ob und wie oft der Mann einen Samenerguss hat, spielt dabei keine Rolle. Fazit: Dass nach einer bestimmten Anzahl an Samenergüssen Schluss mit der Spermienproduktion sein soll, ist schlicht und ergreifend Humbug.“ 

t-online.de

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