ara Nanni von den Grünen ist meine Nichte. Das ist sehr traurig, denn die Karrieristin sitzt im Bundestag und darf dort als sicherheitspolitische Sprecherin von Bomber90 agieren. Bei ihrer ersten Rede im Bundestag freut die olivgrüne Bellizistin sich über die regelmäßige Evaluierung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr und ist "so froh", das es nicht zu einer Koalition mit der Linkspartei gekommen ist. Sara Nanni ist mein politischer Gegner.

Meine Nichte Sara Nanni sitzt als sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag – das ist gefährlich

Sara Nanni von den Grünen ist meine Nichte. Das ist sehr traurig, denn die in Waltrop (NRW) aufgewachsene Karrieristin sitzt im Bundestag und darf dort als sicherheitspolitische Sprecherin von Bomber90 agieren. Bei ihrer ersten Rede im Bundestag freut sich die olivgrüne Bellizistin besonders über die regelmäßige Evaluierung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Auf Twitter bekundet sie, wirklich „so froh“ zu sein, dass es nicht zu einer Koalition mit der Linkspartei gekommen sei. Die Ampelkoalitionärin im Glück ist meine Nichte, aber vor allem ist sie das Mitglied einer kapitalistischen Kriegstreiber*innen-Partei und deshalb mein politischer Gegner als ziviler Bürger der BRD.

#PutinWarCriminal ist der Aggressor. Über Nato-Problematik, Kritik am Kapitalismus und Überwindung des Nationalismus‘ dürfen wir noch debattieren, wenn die Demokratie in Europa gegen den menschenfeindlichen Möchtegern-Imperator im Kreml verteidigt worden ist. Notwehr ist legitim. Lenin würde 2022 in Zürich zu einer Bank gehen, Bargeld abholen, sich in den Zug setzen, mit der Nato kollaborieren und den zaristisch auftretenden Tyrannen stürzen und exekutieren lassen: Tod dem Diktator. (14.03.22)

„Wenn die Reichen miteinander Krieg führen, sterben die Armen“
Während unter dem medialen Trommelfeuer für weitere Eskalation gegen #Russland und der ehrlichen Empörung gegen #PutinImKrieg viele zunächst auf #NATO und #Scholz-Kurs einzuschwenken scheinen, weist dieses Plakat auf der Demo-#b2702 auf eine Grundwahrheit: „Wenn die Reichen miteinander Krieg führen, sterben die Armen“.

Ruling-Class-Kriminelle rufen am 27. Februar 2022 zur Aufrüstung der Bundeswehr „mit Sondervermögen Bundeswehr“ (100 Milliarden Euro) auf, Scholz will mehr als zwei Prozent des Bundeshaushaltes für Kriegseinsätze investieren und die Kriegspolitik sogar im Grundgesetz festschreiben lassen: Der chauvinistische Nationalist und Kriegsverbrecher #Putin befindet sich im blutigen Konkurrenzkampf mit dem kriegerischen us-amerikanischen und westeuropäischen Imperialismus. Die #WorkingClass soll dabei ohne Skrupel zur Schlachtbank geführt werden: „Wir werden nicht ruhen bis der „Frieden“ in Europa gesichert ist“, schnalzt der Kapitalisten-Komplize Olaf Scholz. Die Regierungserklärung der verbrecherischen Ruling-Class ist eine Kriegserklärung an die internationale Solidarität der Working-Class… #Resist #NoWars #StandWithThePeople

„Dass in Berlin (inmitten der Covid-19-Pandemie wohlgemerkt) gleichzeitig eine halbe Million Menschen gegen Krieg und Aufrüstung demonstrieren und die Bundesregierung gleichzeitig ein Sondervermögen von 100 Milliarden für die Bundeswehr beschließt, ist vollständig absurd.“ (Ines Schweriner) „Und keine linke Opposition im Bundestag. Würde mich nicht wundern, wenn poststalinistische #DieLinke oder „linke“ #sPD-Mitgliedys jetzt zur Finanzierung der Kriegspolitik erneut die Vermögensteuer fordern.“ Robert Niedermeier) „Partisanenkampf ist okay. #WorkingClass #GetUnited“ (Robert Niedermeier), Ja, ich würde Invasoren und Klassenfeinde in Notwehr töten. Pazifismus ist eine Gefühlslage, jedoch kein politischer Standpunkt.
Klassenkampf bleibt vertikal. Stand with the people! #NoWars
Kapitulation wird seitens der kriegstreiberischen Pseudo-Demokraten in Westen und Osten ausgeschlossen. Weiland Olaf Scholz von großen Mut und Tapferkeit schwadroniert. Working Class muss sich international gegen den stets kriegerischen Kapitalismus erheben. Derweil: Standing Ovations der Schande von ganz rechts bis zur pseudolinken Linkspartei im vom Beamten, Wirtschaftslobbyisten und Akademikern beherrschten Bundestag am dritten Kriegstag. „Ohne wenn und aber stehen wir zur Beistandspflicht der Nato, jeden Quadratzentimeter des Bündnisgebietes zu verteidigen..“ (Olaf Scholz, 27.02.2022)
#sPD – kapitalistische Kriegspartei seit 1914: „Die SPD ist keine pazifistische Partei, auch die Jusos nicht, schon aus der Geschichte heraus nicht.“ (Kevin Kühnert) – „In der ukrainischen Hauptstadt #Kiyv ist nach Medienberichten im Verlauf neuer Kämpfe ein Lager mit radioaktiven Abfällen getroffen worden.“ (LiveBlog, Tagesschau)
„Parallel zu den Panzern rollen seit Jahren Wellen der Propaganda durch #Europa, die in Zeiten der Digitalisierung und der elektronischen Medien einen großen Schaden erzeugen, der auch unsere gesellschaftliche Ordnung von innen bedroht.“ (Friedrich Merz, CDU) / Linke Widerrede auf Twitter: „“Propaganda [die] auch unsere gesellschaftliche Ordnung von innen bedroht“. Den rechtsextremen Mob kann er nicht meinen. Denn darauf stützt sich die Durchseuchung. Offensichtlich stimmt der rechte Demagoge Friedrich Merz auf die Unterdrückung der Opposition gegen den Krieg ein.“ (Twitter, 27.02.22)

„Sich im Kriege nicht an den Nationalstaat zu binden, nicht der Logik des Krieges zu folgen, sondern sich von den Prinzipien des Klassenkampfs leiten zu lassen – das vermag nur eine Partei, die dem Nationalstaat bereits in Friedenszeiten kompromisslos den Krieg erklärt hat.“ (Leo Trotzki) Den „Prinzipien des Klassenkampfs“ zu folgen bedeutet, den Widerstand gegen den Imperialismus im Kampf zur Vereinigung der internationalen Arbeiterklasse zu verankern – gegen Ausbeutung, Ungleichheit und das kapitalistische System.

WSWS.org
Ruling-Class rückt zusammen: Sara Nanni folgt der Kriegslogik ohne Widerspruch zur Zusage für Waffenlieferungen an den Nationalstaat Ukraine und damit der Kriegsverlängerung im Kampf der westeuropäischen Imperialisten gegen den national-chauvinistischen Kriegsverbrecher Putin. „Keep calm.“
Millionen Menschen in Deutschland kennen in Wahrheit die Grauen des Krieges: Doch die weiße ekelhafte nationaldeutsche Gesellschaft der Ruling-Class ignoriert die in „BRD“ lebenden Migranten und Kriegsflüchtlinge.
Die Zeche für die Kriegstreiberei der Ruling-Class zahlt die Working-Class
Olivgrüne Heuchelei am Limit: Weiland hat sich die vermeintliche Klimaschützerin Baerbock dafür ausgesprochen, wegen der kapitalistischen Kriegskrise Kohlekraftwerke am Laufen zu halten.
Tagesschau berichtet am Morgen des 25. Februars, dass Selenskyi allen 18 bis 60-jährigen Männern die Flucht vor dem Kriegsverbrecher Putin verbietet. Tagesschau/Twitter
Völkisches Geschwafel ist immer erbarmungswürdig: Am Mittag ruft Selenskyj die jungen Männer der Ukraine an die Waffen, um #Ukraine gegen übermächtige russische Armee zu verteidigen, am Abend wissen die Nachrichtenagenturen nicht, ob der Präsident sich selbst noch im angegriffenen Land aufhält. Kapitulation rettete Leben.

Krieg ist Terror – kein Spaziergang: Putins Opfer sind Ukrainer*innen und Russ*innen, zwei russische Mütter vermissen ihre Söhne, die bereits am ersten Tag der Invasion (24.02.2022) in Kriegsgefangenschaft geraten sind. #PutinsWar #Ukraine #StandWithThePeople #NoWar

Am Abend machte mir die Rede von Olaf Scholz genauso viel Angst wie Putins feiger militärischer Überfalls aus dem Hinterhalt auf die Ukraine. Im Falle eines Bündnisfalles, ist ein Atomkrieg sehr wahrscheinlich: Putins Drohungen sind kein Bluff.

Bereits am Tag wagten es Russinnen vereinzelt und Moskau und St.Petersburg gegen Putins Krieg zu demonstrieren, die sofort verhaftet worden sind. Am Abend sind via Twitter Videos von Tausenden Russinen zu sehen, die gegen den Krieg als Mittel der Politik in beiden Großstädten demonstrieren.

„St. Petersburg against the war“
„Anti-war protesters fill the streets in #Moscow tonight, showing many people in #Russia reject the #Kremlin’s aggression.“

Putin lässt Truppen aus dem Norden und Osten in die Ukraine einmarschieren, viele tote ukrainische Soldaten und Zivilisten fallen der internationalen Aggression der konkurrierenden Imperialisten am ersten Tag des Krieges zum Opfer. Was am 24. Februar 2022 in der Ukraine begonnen hat, muss dort enden. Die militaristische Nato ist keine humanistische Reaktion auf den Aggressor Putin, wer jetzt #Frieden in ganz Europa sichern will, muss die Regierung der #Ukraine zur sofortigen #Kapitulation auffordern. Die Waffen nieder! Die vom poststalinistischen #Putin unterdrückte und von Putins Oligarchen ausgebeutete russische Bevölkerung verdient #InternationaleSolidarität, nicht minder als die vom Krieg heimgesuchten Menschen in der #Ukraine. #StandWithThePeople #BellicismKills #NoWar

Einen langfristigen Frieden in Europa wird es nur geben, wenn Großmachtstreben, Nationalismus, Chauvinismus und Autoritarismus in allen Ländern überwunden werden. Wirtschaftliche Kooperation und kultureller Austausch auf Augenhöhe zwischen großen und kleinen Staaten können die Wunden der Geschichte heilen. Deutschland als Nachfolgestaat des NS-Regimes trägt dafür eine besonders große Verantwortung.
Solidarität mit Nationalismus, Drohung gegen die russische Bevölkerung: „Vladimir Putin hat gedroht. Er hat eskaliert, jetzt greift er an. Die Menschen in der #UKR verdienen unsere Solidarität. Und die Menschen in #RUS müssen sich fragen, ob sie wirklich den Geschichtsrevisionismus ihres Präsidenten mit der Isolation ihres Landes bezahlen wollen. (Sara Nanni, 24.02.2022, Twitter)
Epilog: Kapitalismus und Nationalismus sind Waffenbrüder
1993: Beifall von deutschen Firmenvertretern für Putins Vorstellungen, die Marktwirtschaft zu schützen

Die Ampelkoalition wird ihren Verpflichtungen gegenüber der Nato nachkommen, sagt Verteidigungsministerin Christine Lambrecht am Rande der Nato-Show „MSC“ gegenüber dem ZDF (21.02.2022). Zahlen müssen die Zeche des Zwei-Prozentziels, was der Rüstungsindustrie zugute kommt, nicht die Ruling-Class-Vertreter*innen im Bundestag, die zahlen keine Steuern, oder kriegswillige Kapitalist*innen, auch die zahlen kaum Steuern, sondern ganz klassisch, die im Kapitalismus ausgebeutete Arbeiter*innenklasse. Meine Nichte im Bundestag bedauerte indes am Ende der militaristischen Konferenz via Twitter kein Wochenende gehabt zu haben in München: Das sind die Ruling-Class-Probleme.

„Jetzt ein Wochenende, das wär‘s. #kapott“ (Sara Nanni, MdB, Grüne)
Wer hat alles sPD gewählt, damit BRD militärisch aufrüstet, @BMVg_Bundeswehr, liegen ihnen dazu aufschlussreiche Geheimdienst-Informationen vor? #BellicismKills #sPD #UkraineRussiaCrisis Naive Frage: #sPD-Wählende könnten schließlich wissen, dass sie eine bellizistische, deutschnationale Aufrüstungspartei wählen. „SPD-Chef Gabriel will Rüstungsindustrie ausbauen“ (2014, wsws.org) Fürs Zweiprozent-Nato-Aufrüstungsziel zahlen übrigen keine kriegswilligen Kapitalist*innen die Zeche, sondern Arbeiter*innen. (Twitter)

In einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, die ganz im Zeichen der Kriegsoffensive gegen Russland stand, wiederholte Lambrecht ihre Forderung. „Wir müssen schon heute auf die Sicherheit von morgen einzahlen. Und das meine ich wörtlich: Um uns den nötigen Handlungsspielraum zu verschaffen, unsere Streitkräfte zu modernisieren, müssen wir uns finanziell gut aufstellen. Das heißt: Wir müssen die Verteidigungsausgaben weiter erhöhen, und zwar nachhaltig.“ Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen erklärte sie, dass sich die herrschende Klasse wieder auf umfassende Kriege vorbereitet. „Die Konflikte der Zukunft werden nicht mehr nur zu Land, zu Wasser und in der Luft ausgetragen, sondern auch im Cyberraum und im Weltall. Wir werden es mit immer neuen Waffensystemen zu tun bekommen: Lenkbare Hyperschallraketen waren noch vor wenigen Jahren Zukunftsmusik. Heute sind sie Realität.“

wsws.org

In München redet der Westen über Krieg und Frieden. Leider ist die Sicherheitskonferenz zu einer Propagandashow verkommen – ohne die Anwesenheit von Vertretern der Russischen Föderation. „Eindringlicher Appel von (Ukraines Präsident ist von Beruf eigentlich Komödiant) Selenskyj auf der MSC2022″, twittert meine Nichte im Bundestag am 19.02.2022 live aus München: „Wir alle brauchen den Frieden. (…) „Ich möchte hoffen, dass hier niemand die Ukraine als Pufferzone etablieren will.“ Als kraftvolle Rede bezeichnet Sara Nanni indes das Geschwätz der US-Vize-Präsidentin Kamala Harris, die eine klare Frontlinie zwischen Westen und Osten mit den Worten „Der Westen war nie geeinter“ begrüßt. Während die Nato militärisch aufrüstet, lügt Harris unverblümt: „Die Sprache der Gewalt ist die Sprache der Vergangenheit.“ Das ist schlicht gelogen, denn aktuell sind die USA in vielen bewaffneten Konflikten und offenen Kriegen involviert.

Im Syrien-Krieg nehmen folgende Nato-Staaten und enge Verbündete weiterhin militärischen Einfluss: die USA, die TürkeiFrankreichGroßbritannien und Israel. Im Jemen-Krieg wirft das feudale Saudi-Arabien mit logistischer Unterstützung der USA Raketen und Bomben aus den USA auf Zivilisten und Huthi-Rebellen. Der von den USA angezettelte „Krieg gegen Drogen“ kostet in Mexiko jeden Tag Menschenleben in der zivilen Bevölkerung, es ist ein Konflikt zwischen mexikanischer und US-amerikanischer Polizei, Militär und untereinander rivalisierenden Drogenkartellen wie dem Golf-Kartell oder Juárez-Kartell. Pikant dabei ist, dass der us-amerikanische Geheimdienst CIA selbst mit Drogen handeln soll, um Gelder für diverse Geheimaktionen zu generieren. Aufgeflogen war das bereits in den Achtziger Jahren in der Contra-Iran-Crack-Affäre. Die Drogengelder können etwa für Schattenkriege Verwendung finden, die von keinem Parlament genehmigt werden müssen, sondern grundsätzlich den akuten Sicherheits-Interessen der USA dienten und deshalb von Geheimdiensten mit Söldnertrupps organisiert werden dürfen – mit Wissen der Obersten Armeeführung. Das sind in den USA der US-Präsident und eben Vize Kamalla. Diese Schattenkriege laufen nach wie vor auch in der Ukraine, die seit dem Putsch von 2014 als Experimentierfeld für neue Formen der Kriegsführung dient. Wahr ist: Auch China und Russland machen mit im schmutzigen Spiel der miteinander kapitalistisch konkurrierenden Imperialisten. Krieg ist der einzige Rohstoff im Kapitalismus, der selbst die Nachfrage evozieren und gleichzeitig das Angebot selbst decken kann. Bezahlt wir die Zeche des globalen kapitalistischen System letztendlich stets von der Arbeiter*innenklasse, jenen Menschen, die keine Produktionsmittel besitzen und deshalb Lohn- oder Honorar abhängig steuerpflichtig arbeiten müssen.
Die False Flag-Lüge und Lügen-Propaganda aus den USA: Am Anfang des Krieges steht eine Lüge

Russische Medien vermelden am Abend des 18. Februars 2022 massive Attacken auf von Russland illegal besetzten Donbass-Republik. Vom CIA wurde diese Angriffe bereits angekündigt. Der Krieg um die Ukraine hat längst begonnen, ukrainische Paramilitärs greifen momentan die von Russland illegal besetzte „Donbass-Republik“ an. Die Angriffe werden vom US-amerikanischen CIA genutzt, den Attackierten zu unterstellen, eine #FalseFlag-Kampagne zu fahren, die ein Eingreifen der russischen Föderation legitimieren solle. Die Desinformation, über die Sara Nanni am Vormittag schreibt, geht also vom CIA aus. Das ist nicht das erste Mal in der neueren Geschichte, dass die USA einen imperialistischen Krieg vom Zaun brechen.

Die „Donbass-Republiken“ melden gerade den schwersten ukrainischen Beschuss seit Monaten. Praktisch an der gesamten Trennlinie werden Einschläge registriert. Auf zahlreichen Videos ist die ununterbrochene Kanonade zu hören.
Kriegsrede von Joe Biden am Tag zuvor, interpretiert von der pazifistischen vierten sozialistischen Internationale (SGP)
  • 1992, unmittelbar nach der Auflösung der Sowjetunion, erkannten die Vereinigten Staaten und Deutschland Kroatien als unabhängiges Land an, was den Zerfall Jugoslawiens einleitete und einen blutigen Bürgerkrieg auslöste, der Tausenden das Leben kostete.
  • 1999 bombardierten die Vereinigten Staaten 78 Tage lang Serbien, um die Abspaltung des Kosovo durchzusetzen. Der ehemalige Teil Serbiens verwandelt sich in den Ministaat Kosovo unter einer Regierung, die von kriminellen Drogenbaronen geleitet wird.
  • 2003 marschierten die Vereinigten Staaten in den Irak ein. Als Vorwand diente die falsche Behauptung, der Irak entwickle „Massenvernichtungswaffen“. Mehr als eine Million Iraker wurden getötet und der irakische Präsident Saddam Hussein von US-gestützten Milizen gehängt. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten folterten und ermordeten Tausende Gefangene, unter anderem im berüchtigten Abu-Ghraib-Gefängnis, wo US-Soldaten für Fotos posierten, während sie Gefangene sexuell erniedrigten.
  • 2011 bewaffneten die Vereinigten Staaten islamistische Terrorkräfte, die die libysche Regierung stürzten und den Präsidenten folterten, misshandelten und ermordeten.
  • Von 2014 bis heute bewaffnen und finanzieren die Vereinigten Staaten IS-nahe Terroristen in Syrien, die für den Sturz der syrischen Regierung kämpfen. Sie haben sogar US-Truppen auf syrischem Boden stationiert, was eine Verletzung der syrischen Souveränität darstellt. Die Bewaffnung der terroristischen Kräfte durch die USA wurde von den Demokraten mit der Behauptung gerechtfertigt, die syrische Regierung habe chemische Waffen gegen die Bevölkerung eingesetzt. Trump hingegen erklärte unumwunden, ihre Mission bestehe darin, „das Öl zu holen“.
  • 2019 ermordeten die Vereinigten Staaten den iranischen General Qasem Soleimani auf dem internationalen Flughafen von Bagdad, als er im Auftrag der iranischen Regierung dem Irak einen offiziellen diplomatischen Besuch abstattete.

„Während die USA über unbegrenzte Mittel zu verfügen scheinen, um den andauernden Konflikt im Donbass weiter zu finanzieren, indem sie den ukrainischen Streitkräften „tödliche Militärhilfe“ schicken, leben viele ihrer Bürger im Elend.“ Dean O’Brian

Update (18.02.22) Der Westen bzw. der US-amerikanische Geheimdienst CIA zweifeln am russischen Truppenabzug an der Grenze zur der Ukraine und bringen weiterhin Nato-Streitkräfte in Nordost- und Südost-Europa in Stellung. Aber: „Selenskyj (Präsident der #Ukraine) bestreitet sowohl die Kriegspläne Kiews als auch die Gefahr eines drohenden russischen Einmarsches…“

„Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits die jüngsten Behauptungen der USA über einen drohenden Einmarsch Russlands bestritten. Er verurteilte die Verlegung der Botschaft als „großen Fehler“ und fügte hinzu: „Ich glaube, sie müssen zurückkehren, andernfalls müssen wir als Staat bestimmte Schlüsse ziehen. Glauben Sie mir, wir werden diese Schlüsse ziehen.“ Die Äußerung war ein weiteres Anzeichen für zunehmende Spannungen zwischen Kiew und Washington.“

WSWS.org

„Die USA haben ihre Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt Kiew geräumt und das diplomatische Corps nach Lwiw verlegt. Die Stadt liegt 540 Kilometer weiter westlich, nahe der polnischen Grenze. Gleichzeitig setzen die US-Medien ihre Kriegspropaganda über einen unmittelbar bevorstehenden russischen Überfall unvermindert fort. Angeblich war eine Militäroffensive schon am Mittwoch zu erwarten.“

WSWS.org
Desinformation: Grüne MdB Sara Nanni schließt sich der militärischen Meinung von US-Präsident Biden an, der auf CIA-Infos setzt, aber das sei „keine Panikmache.“
Es ist wichtig zu wissen, dass in so einer Konfrontation selbstverständlich auch so eine (Des-?)Information Teil eines Schachzuges sein kann. Und wir sind mit unserer Kommunikation Teil dieser Züge. Russland hat bisher nicht geliefert. Die Lage bleibt ernst. Es ist nicht vorbei. Das ist keine Panikmache. Das ist einfach die Lage. Runterspielen bringt nichts. So sehr ich mir wünschte, es wäre möglich zu entspannen. (Sara Nanni)
Apropos Desinformation – ein Rückblick in die neuere Geschichte

„Vor 18 Jahren stürzten US-Soldaten in Bagdad die Statue Saddam Husseins. Heute wissen wir: Dieser Krieg hat Hunderttausende Opfer gekostet, den Mittleren Osten ins Chaos gestürzt – und war auf Lügen gebaut.“

dw.com

Bundeskanzler Scholz bestätigt #Biden am 17. Feburar 2022 die #Doppelstrategie der #Ampelkoalition: Der Grünen- und SPD-Wählerschaft was von vom Frieden erzählen, aber der #Nato treu dienen. #UkraineKrise #NoWar

„Die Gefahr eines russischen Einmarsches in die Ukraine schätzt US-Präsident Biden als „sehr hoch“ ein – schon in den kommenden Tagen könne es dazu kommen. Die russische Regierung wies den Vize-US-Botschafter in Moskau aus.“ (Tagesschau.de)
Update (15.02.2022): Truppenabzug trendet auf Twitter, Russland dämpft Erwartungen auf eine Invasion in die Ukraine.

„Gute Entwicklung in einer unguten Zeit. Diplomatie muss der Weg sein. Die Sprache der Gewalt muss endlich dahin, wo sie hingehört: ins historische Archiv.“

(Sara Nanni, MdB)

„Zivilgesellschaftlich…“ – wie das schon klingt, mit diesen neuen Tönen in der Diplomatie hat Baerbock von den Grünen den Militaristen Putin in die Flucht geschlagen… ☮️ Gedroht wurde dennoch militärisch. Ist diese Doppelstrategie pazifistisch betrachtet okay? Ich denke darüber nach. Fest steht: Kapitalismus und Nationalismus sind eine permanente Gefahr für den Frieden und stehen im krassen Widerspruch zum sozialistischen Ideal der Internationalen Solidarität.

„Gute Entwicklung in einer unguten Zeit. Diplomatie muss der Weg sein. Die Sprache der Gewalt muss endlich dahin, wo sie hingehört: ins historische Archiv.“ (Sara Nanni)
„Seit August 2020 existiert ein Fachforum Security & Defence des GWD, das Rüstungslobbyisten mit Grünen-Abgeordneten aus dem Bundestag und dem EU-Parlament zusammenbringt. Zumindest einmal war auch ein Vertreter des umstrittenen Waffenherstellers Heckler & Koch zu Gast.“ (Kerem Schamberger)

Berlin/Waltrop/Twitter Die Kriegsgefahr ist Realo: Bereits der Opa von Sara Nanni fand beide von Deutschland vom Zaun gebrochenen Weltkriege gegen Russland nur gerecht. Der Kommunistenhasser und Antisemit Richard Johann Niedermeier (*1928 – 2016) war immerhin bekennendes NPD-Mitglied, sprich: ein waschechter Alt- und Neonazi in Personalunion. Das hat mich als „Neonazikind“ aus Oberwiese gegenüber faschistischen Tendenzen (Rassismus, Sozialdarwinismus und Militarismus) und faschistoiden politischen Mitteln (Repression, Ausgrenzung, Gewalt) aversiv sensibilisiert. Mir scheint es aber so als lebte der Geist meines in Italien verliebten Papis im politischen Wirken seines Enkelkindes im gewissen Maße weiter.

„Wissen sie, worauf ich mich besonders freue? Wir werden Auslandseinsätze in Zukunft regelmäßig und Ressort übergreifend evaluieren.“

Sara Nanni, erste Bundestagsrede
Pazifismus kapituliert aus pazifistischer Überzeugung gegenüber miliärischer Aggression. Flucht ist humaner als Menschen zu ermorden – egal ob Menschen in Uniform oder Zivilisten. Militarismus ist permanente Kriegsvorbereitung. Militärisches Agieren ist keine Notwehr, wenn kalkulierten Gewaltausübung auf eine Strategie basiert. #NoWar

🌹 „Suppose They Gave a War and No One Came“/ „Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“ #NoWar

Zitatforschung
Ausbildung im Sinne des militärisch-industriellen Komplexes bietet DGAP vielen Karrierist*innen

Nein, meine Nichte im Bundestag ist kein Neonazi, aber Soldatentum beschreibt Bundestag-Novizin Sara Nanni beim Zapfenstreich mit Fackelaufmarsch vor dem Reichstag als „schöne Atmosphäre“, Nationalismus und Grenzschutz seien ganz allgemein betrachtet schließlich auch okay und Krieg sei als Mittel der Friedenspolitik eben unvermeidlich, wenn es bloß um die gerechte Sache ginge. Mutmaßlich sind das Dinge wie ein „Krieg für Mädchenschulen“, der allerdings in Afghanistan kläglich gescheitert ist.

Das im Prinzip kriegsbefürwortende Lieblingslied meines 2016 im höheren Alter verstorbenen Papis gefällt mir auch wirklich sehr, ist die wirklich schöne Melodei doch im Original tatsächlich eine lyrisch kryptisch umkleidete Hymne an die homosexuelle Romantik und Mann zu Mann-Erotik an der uniformierten Front: Jenseits des Tales
Biden will angeblich #Weltkrieg verhindern, dafür werden massive Truppenbewegungen an der #Nato-Außengrenze zu #Russland im Balitkum und Südosteuropa veranlasst: #Baerbock lässt indes (12.02.2022) #Reisewarnung für die Ostfront (#Ukraine) aussprechen. #BellicismKills

Meine Nichte im Bundestag ist eine neokonservative Politikerin, anschlussfähig an FDP und CDU. Das macht die Grünen gefährlich, denn die bürgerlich-kapitalistische Partei bindet mit durchaus korrekten Bürgerrechtsthemen auch sich links fühlende Wählerinnen an sich; kann deshalb Dinge durchdrücken, die sich „echte“/reaktionäre Konservative gar nicht trauten – z.B. die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe zum Regierungsdebüt im 20. Jahrhundert oder eben das politische Ja zur Friedenssicherung mit dem Einsatz von militärischer Macht.

„Als Abgeordnete des Deutschen Bundestages habe ich bei der Aktion mit meiner Unterschrift auf den Gelben Bändern einen Weihnachtsgruß für die Soldatinnen und Soldaten in die Einsatzgebiete entsandt und ihnen für Ihren Einsatz gedankt.“

Sara Nanni, Instagram

„Die Grünen sind die gefährlichste Partei Deutschlands“

Jutta Ditfurth. Ex-Grüne, heute ÖkoLinX

Falls ihnen der Beitrag gefallen oder bloß geärgert hat, können sie gerne ein paar Groschen hinterlassen. Paypal me! Danke. paypal.me/RobertNiedermeier

Dass Krieg in Wahrheit immer Terror ist, formuliert Sara Nanni leider nicht. Sie ist deshalb zwar keine rechtsextreme Nationalistin geworden, gehört aber zum rechten Realo-Flügel der längst aggressiv antipazifistischen Grünen (folgend Bomber90/DieOlivgrünen genannt). Meine Nichte ist weder links, noch links. Ja, das ärgert mich. Und dem Ärger und Frust mache ich mir hier künftig Luft – wann und wie immer es meiner Lust und Laune beliebt.

„Bilder der Hilflosigkeit?“, bettelt ZDF relativ unverblümt um Waffenlieferungen ans ukrainische Militär. Doch ein „endgültiges Sichbeugen vor überlegener Gewalt“ (#Kapitulation) wäre im Falle einer tatsächlichen Invasion doch wohl das Humanste. #BellicismKills #Ukraine

Twitter-Bonmot

Zwischenruf – Kriegstreiberei ist divers: Die harsche Kritik an der olivgrünen Partei lasse ich nicht als Relativierung der Gefahr von rechts gelten. Das Problem ist nämlich, dass Rechte stets versuchen, den Diskurs nach rechts zu verschieben. Das ist gelungen. SPD hat in den 1990ern gemeinsam mit CDU das Asylrecht geschliffen, die Grünen haben sich ein paar Jahre später zusammen mit der SPD zum militärischen Eingreifen in die Jugoslawienkriege entschlossen. Ja, Nazis sind viel schlimmer als die bürgerlichen Parteien, aber es sind die bürgerlichen Parteien, die Nazis immer wieder die Tore öffnen. Unter anderem mit der Stärkung des Ansehens fürs Soldatentum in der zivilen Gesellschaft.

Bin echter Linksextremist, kann ihnen versichern, dass gewisse Pseudolinke, die mit Nazis ins selber Horn blasen, einfach bloß poststalinistische Querfront-Kriegstreiber sind.“

Robert Niedermeier
Meine Nichte sitzt im Bundestag – lässt Killerdrohnen fliegen – Onkel Robby sauer, ist frustriert, macht daraus ein Lied…

Ändern kann ich meine Nichte mit diesem bald wohl elllenlangen Blogpost nicht, habe keinen politischen Einfluss (mehr) auf sie, aber ich möchte meine Standpunkte anhand der heuchlerischen Politik der neoliberalen Partei Bomber90/DieOlivgrünen erläutern. Vielleicht wird ja sogar ein Roman daraus. Einen Song (Scheiße zu Gold) hab ich meiner Nichte im Bundestag schließlich auch schon gewidmet:

„Meine Nichte sitzt im Bundestag, lässt Killerdrohnen fliegen, Onkel Robby sauer, ist frustriert und macht daraus ein Lied.“

Robby Liebklingt
Aussichten auf Erfolg sieht Sara Nanni bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr: „Wissen sie, worauf ich mich besonders freue? Wir werden Auslandseinsätze in Zukunft regelmäßig und Ressort übergreifend evaluieren.“
Ukrainische Nationalisten mit Holzgewehr: MdB Sara Nanni befürwortet Waffenlieferungen an separatistische Milizen in der ehemaligen Sowjet-Republik Ukraine. Kapitulation wäre im Falle einer Invasion allerdings humaner.
Das Private ist immer auch politisch: Rassismus, Sexismus und Antisemitismus im familiären Niedermeier/Nanni-Komplex

„Hab die letzten Tage in neokonservativen Talk-Gefilden reingelauscht und deutlich mitbekommen, dass CDU/CSU-, Grüne- und FDP-Funktionäre sich gemeinsam darüber ärgern, dass die SPD mit in der Regierung sitzt. Prognose: Ampelkoalition steht vor dem Aus.“

Robert Niedermeier

Werde deshalb künftig meine Realo-Nichte regelmäßig beschlechtachten (vielleicht doch sogar begutachten?), was sie auf Twitter, im Bundestag oder gegenüber Medien Kritikwürdiges von sich gibt und in Kombination mit Erinnerungen an Saras antisemitischen Neonazi-Opa oder unserer zumindest meiner Person gegenüber teils auch schwulenfeindlich aber immer linksfeindlich agierenden Familie kommentieren – wenn es politisch relevant ist.

Bellizismus (lat.bellum „Krieg“; bellicosus „den Krieg betreffend“; bellicus „zum Krieg gehörig“), deutsch auch als Kriegsverherrlichung bezeichnet, ist eine im frühen 20. Jahrhundert unter dem Einfluss des gleichbedeutenden französischen bellicisme aufgekommene Wortbildung. Der Begriff bezeichnet eine ideologische Befürwortung des Krieges und die Neigung, internationale Konflikte grundsätzlich durch militärische Gewalt zu lösen. Er steht für das dogmatische Befürworten militärischer Handlungen und Maßnahmen, für eine übersteigerte kriegerische Gesinnung und wird auch im Sinn von Kriegstreiberei und Militarismus gebraucht.[1] Die gegensätzliche ideologische Einschätzung des Krieges findet sich unter dem AntonymPazifismus.

Wikipedia/Bellizismus
Fortsetzung kontinuierlich in Arbeit: Chronologisch von oben nach unten, von der Gegenwart abwärts quasi rückwärtsgewandt

Ist Putin ein kriegsgeiler Imperialist und ein Mörder? Ja, Putins Macht im Kreml basiert auf Militarismus und Terror gegen die eigene Bevölkerung. Objektiv betrachtet ist Ex-Stalinist Putin ist Renegat, Antidemokrat, Kapitalist & ein wirklich kriegsgeiler Frauen- und Kinder-Mörder, der Terroranschläge inszenierte, um zum Machterhalt den Tschetschenien-Krieg vom Zaun zu brechen. Quelle: Geo.de


Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), eine neoliberale Ampelkoalitions-Kollegin von Sara Nanni meint am 12.02.22, dass die Nato alles für die Freiheit von El Hotzo tun würde: „Wir kämpfen dafür, dass du dagegen sein kannst.“ Das ist 1:1 Bundeswehr-PR. Was von Bundeswehr wiederum von der US-Vietnamkriegs-Propaganda abgepinnt worden ist. Der Vietnamkrieg galt nämlich in Wahrheit dem Demonstrationsrecht für Studierende, wollten Regierende und das Militär ins Bewusstsein der kriegsmüden Bevölkerung implantieren. 1971 schossen US-Soldaten auf Studierende, die gegen Militarismus demonstrierten: Die Morde fanden während einer Friedenskundgebung statt, die sich gegen die zunehmende Beteiligung der US-Streitkräfte am neutralen Kambodscha im neutralen Kambodscha sowie gegen die Präsenz der Nationalgarde auf dem Campus aussprach. Der Vorfall war das erste Mal, dass ein Student bei einer Antikriegsversammlung in der Geschichte der Vereinigten Staaten getötet wurde. 28 Soldaten der Nationalgarde feuerten innerhalb von 13 Sekunden ungefähr 67 Schüsse ab, töteten vier Studenten und verwundeten neun weitere, von denen einer dauerhaft gelähmt war. Die Studenten Allison Beth Krause (19), Jeffrey Glenn Miller (20) und Sandra Lee Scheuer (20) starben vor Ort, während William Knox Schroeder (19) kurz darauf im Robinson Memorial Hospital im nahe gelegenen Ravenna für tot erklärt wurde. Mehr Infos: Spiegel.de
NATO is growing, bellicists in the West claim, because the populations of the sovereign states decide democratically on NATO membership. The #NATO bombs on the population of Belgrade impressively underlined this in the Yugoslav wars. #BellicismKills
Well, the NATO countries are not perfect at all but it was the choice of the countries to join the Alliance and nobody forced them to. If Russia would’ve a been more attractive they would’ve had the choice to join the GUS but that was obviously not the case. (Twitter)

„Friedensforscherin“ Sara Nanni von #Bomber90 sitzt im #Bundestag und findet die #sPD in der #Ukraine-Frage (Waffenlieferungen) zu links – absurd gruselig. #DieOlivgrünen sind eben eine kapitalistische Kriegstreiber*innen-Partei und offen linksfeindlich. #BellicismKills

Sicherheit und Frieden mit militärischen Mitteln zu sichern, sei richtig, gut und wichtig, findet Sara Nanni: Ja zur Fortsetzung des Irakseinsatzes der Bundeswehr von Sara Nanni im bundesdeutschen Bundestag.

Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus, die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie. Diesen Feind (Kriegstreiber) im eigenen Lande gilt’s (…) zu bekämpfen, zu bekämpfen im politischen Kampf, zusammenwirkend mit dem Proletariat der anderen Länder, dessen Kampf gegen seine heimischen Imperialisten geht.“

Karl Liebknecht, 1915
Ist die Behauptung, dass Petry Kelly stolz auf Außenministerin Baerbock wäre bereits krude Geschichtsverfälschung (Revisionismus) oder einfach bloß kriegsbegeisterter Realitätsverlust?
„Ikonen der Friedensbewegung – damals und heute“, lästert ein Satiriker über die olivgrüne Außenministerin Annalena Baerbock. Der Twitter-Reply von Realo-MdB Sara Nanni ist offenbar ernst gemeint, kommt aber einer posthumen Beleidigung der überzeugten Fundamental-Pazifistin gleich: „Petra Kelly wäre stolz: eine grüne Außenministerin, die einem Aggressor nicht mit Gewalt droht, sondern mit Sanktionen, die sich die Lage vor Ort anschaut, mit den Menschen (sprich: dem ukrainischen Militär) redet. Die Lawrow abblitzen lässt, die im AA Klimaaußenpolitik zur Chefinnensache macht. Besser geht kaum.“ Man könnte die unverschämt dreiste Behauptung, dass die Fundamental-Pazifistin Petry Kelly heute stolz auf Baerbock wäre getrost als Leichenfledderei bezeichnen. Sicherlich zeugt die posthume Beleidigung von Petra Kelly durch meine olivgrüne Nichte im Bundestag von politisch motivierter geschichtsrevisionistischer Schamlosigkeit. „Das grenzt, mit Verlaub, an neugrünen Geschichtsrevisionismus. Kelly stand für die Auflösung beider Militärblöcke & fundamentale Opposition – gegen die Rüstungs- & Wachstumsindustrie, gegen den verfilzten Apparat, gegen Abschreckungspolitik & militärische Nutzung der Atomenergie“, antwortet deshalb korrekt ein Twitter-User namens Heiner Miller meiner bezüglich Petra Kelly unehrlich plappernden Nichte im Bundestag. Zu Unehrlichkeit meiner Nichte im Bundestag passt ein wahres Zitat von Petra Kelly: „Die Grünen sind menschlich gescheitert“.

„Die Sozialdemokratisierung der Grünen schreitet voran. Wenn das so weitergeht, frage ich mich: Wozu denn noch eine grüne Partei? (…) Viele sehen darin den Ausdruck eines Reifungsprozesses. Wieso ist es ein Zeichen von Reife, wenn eine Partei ihre Identität und ihr Profil preisgibt?“

Petra Kelly, 1983

Sind Waffenlieferungen in Bürgerkriegsregionen okay? Im Imperialismus gilt Militarismus womöglich als legitimes Mittel der Politik, aber dann ist man eben kein Pazifist. Kelly war Pazifistin. Sprich: Meine Nichte lügt dreckig – politisch motiviert.

Wo meine Nichte indes recht hat, hat sie recht. Statt darüber zu reden, dass olivgrüner Bellizismus auch Frauen das Leben kosten kann, wird der sexistische Furz eines Medien-Clowns durchs Internet gewedelt.

Kriegsgefahr: „Diese sexistische Entgleisung #diesejungedame hat noch einen Nebeneffekt, der mich genauso ärgert: mal wieder reden wir über Performance, Stimmung, Athmosphäre, Bilder blablabla aber NICHT über die Sache. Leute. Die Lage ist ernst. Behandelt sie so doch.“ (Sara Nanni, Twitter)

Gegen links ist immer gut? Weiland erfindet das ZDF „Die neue Weltmachtachse der Kommunisten“ und meint damit das kapitalistisch regierte Russland und das postmaoistisch gelenkte China , während meine Nichte im Bundestag von der Nato begeistert gegen sozialdemokratische und linke Politikerinnen ätzt: „So froh, dass es nicht r2g geworden ist…“, juchzt meine Nichte Sara Nanni auf ihrem bellizistischen Twitter-Profil.

Braune Stiefel, grüner Helm, wer Böses denkt, ist ein Schelm.😎 Aber mal ernsthaft – Pazifismus ist out, Bellizismus ist in. Wer als Politiker oder Partei militärisches Handeln nicht ausschließt, gilt in der politischen Mitte als regierungsfähig. Traurig. „Würde die Linkspartei in dem Sinne gar nicht mehr als Links ansehen. Was soll daran links sein, einer Autokratie so das Wort zu reden?“, schnattert die immer häufiger gegen das linke Lager – aus SPD und Linkspartei formiert – keilende Bundestagsabgeordnete Nanni in einem ihrer Twitter-Threads, in dem sie diesmal einem Bundestagskollegen zur Chat-Eröffnung Falschbehauptungen unterschiebt: „Die Gleichzeitigkeit von „da ist gar kein richtiger Krieg“ und „da ist Krieg, bäh, warum findet ihr das geil?“ macht mich einfach nur fertig,“ kommentiert Sara Nanni unlauter Jan Korte in ihrem Retweet, der in seinem Tweet im Original lediglich fragt: „Was finden einige Grüne eigentlich so geil daran, sich martialisch mit Helm und Schutzweste an der Front ablichten zu lassen? Über Wege zum Frieden redet man mit PolitikerInnen, nicht mit Militärs.“ Recht hat Jan Korte von Die Linke. Doch dem Bellizismus ist Militarismus halt zu eigen. Kritik daran wird abwertend runter gemacht.
Kriegsgefahr: „Diese sexistische Entgleisung #diesejungedame hat noch einen Nebeneffekt, der mich genauso ärgert: mal wieder reden wir über Performance, Stimmung, Athmosphäre, Bilder blablabla aber NICHT über die Sache. Leute. Die Lage ist ernst. Behandelt sie so doch.“ (Sara Nanni, Twitter)
Wisst ihr noch, als wir Grüne dafür ausgelacht wurden Klima- und Energiepolitik als Themen der Sicherheitspolitik zu betrachten? Wisst ihr noch als die Grünen bei jeder Friedensdemo dabei waren, insbesondere beim Nato-Doppelbeschluss ? Heute lauft ihr unterwürfig Hand und Hand mit der Nato. Von Friedenspartei keine Spur mehr. (Twitter)

Falls ihnen der Beitrag gefallen oder bloß geärgert hat, können sie gerne ein paar Groschen hinterlassen. Paypal me! Danke. paypal.me/RobertNiedermeier

Olivgrüne Nato-Treue, aber macht Nato wirklich frei? Noch vor der Wahl setzte sich Baerbock im Wahlkampf für Julian Assange ein, als Bündnispartnerin vom Nato-Militarismus nimmt sie davon Abstand. Heise/Telepolis berichtet: „Wenige Wochen später hat Frau Baerbock ihr PR-Team gegen den Außenamtsstaatssekretär Andreas Michaelis eingetauscht. Die Auswirkungen auf Thema und Positionierung sind frappierend, wie Michaelis‘ weisungsgemäße Antwort auf eine Parlamentsanfrage zeigt, die Telepolis exklusiv vorliegt:

Die Bundesregierung verfolgt den Auslieferungsprozess gegen Herrn Julian Assange, weiterhin sehr aufmerksam, ebenso wie die öffentlich verfügbaren Berichte über seinen Gesundheitszustand. 

Nach Kenntnis der Bundesregierung dauert das Auslieferungsverfahren gegen Herrn Assange weiterhin an. Die Verteidigung von Herrn Assange hat eine Überprüfung, des Urteils des Londoner High Courts vom 10. Dezember 2021 durch den britischen Obersten Gerichtshof beantragt, der über die Annahme dieses Antrags noch nicht entschieden hat. 

Die Bundesregierung hat keinen Anlass, an der Rechtstaatlichkeit, des Verfahrens und des Vorgehens der britischen Justiz zu zweifeln.

Auswärtiges Amt, 09.02.2022

4 Kommentare

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.